
In ihrer Heimat Taschkent (Usbekistan) ist sie ein Superstar. Kein großes Festival, auf dem sie nicht zu Gast wäre, kein gewichtiger Anlass, bei dem sie nicht ihre Gesangskunst zum besten gäbe. Wie keine andere beherrscht Mokhira die hohe Kunst des traditionellen Makom. Das sind Gesänge, die seit dem 13. Jahrhundert überliefert sind und dereinst der Übermittlung von Nachrichten dienten. Mokhira kombiniert diese usbekische Volkslied-Tradition mit westlichen Dancebeats, ohne die authentischen Merkmale zu verwischen. Die Besetzung ihrer Live-Band ist klassisch und besteht aus der Rhythmusgruppe mit Schlagzeug, Doira (traditionelles usbekisches Perkussionsinstrument), Tarabuka, diversen Trommeln, Kairoks (Steine) sowie aus Saiteninstrumenten wie Dutar, der türkische Saz, Tanbur, Bass, Keyboards und Gesang. Das Ergebnis ist ein berauschender Stilmix: Musik von der Seidenstraße, gekonnt auf ein modernes, international verständliches Niveau gebracht. Musikalisch vielfältig, grazil und voller Temperament lädt Mokhira zum Tanz in Tausendundeiner Nacht.