
Wer nicht bei ihrem bisher einzigen Konzert in Nürnberg war, hat etwas verpasst: "Urs Karpatz, das rumänisch-französische Klangkollektiv, galoppiert jenseits der Blechkapellen-Invasion mit auftrumpfender Verve durch die Schluchten (oder sollte man sagen: das Schluchzen?) des Balkan und provozierte damit in der Nürnberger Tafelhalle beim ausflippenden Publikum schon nach einer halben Stunde getrampelten Zwischenbeifall, am Ende gab es stehende Begeisterung für die fabelhafte Entdeckung", schrieb die Abendzeitung. Noch einmal sollte man sich die "karpatischen Bären" also nicht entgehen lassen. Denn in Sachen authentischer Roma-Musik zählen sie zu den derzeit besten Bands. Was Urs Karpatz auszeichnet sind zum einen acht exzellente Musiker, die virtuos und ungeheuer ausdrucksstark eine Vielzahl von Instrumenten spielen. Zum anderen verfügt die Band neben einer geradezu magischen Anziehungskraft über ein Repertoire von bestechender Qualität und stilistischer Vielfalt. Es umfasst einen bemerkenswerten Anteil an traditionellen, in der Zigeunersprache Romanes vorgetragenen Liedern und – wie könnte es bei so talentierten Musikern anders sein – interessante Eigenkompositionen, die Urs Karpatz unverwechselbar machen. Freuen Sie sich auf eine bärenstarke Truppe.