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Stimmungsvoller Ausklang

Stimmungsvoller Ausklang

Am letzten Tag zeigte sich die Nürnberger Altstadt wieder von ihrer sonnigen Seite. Am frühen Nachmittag herrschte Traumwetter und ein angenehm leichter Wind kam auf. Man konnte noch halbwegs gemütlich zum Hauptmarkt hinunterschlendern, wo Kinder die Laternenmasten erklommen. Ein guter Aussichtspunkt auf Argile und El Houssaine Kili aus Algerien. Sehen und gesehen werden, so hätte das Motto an diesem Familiennachmittag...
Von Rastafari und Erdbeerbowle

Von Rastafari und Erdbeerbowle

Seine Anfänge waren bescheiden, inzwischen lockt es regelmäßig Besuchermassen nach Nürnberg: das Bardentreffen. Heuer kamen mehr als 200 000 Menschen zum kostenlosen Festival unter freiem Himmel, dessen einzigartiges Flair das Nebeneinander von Welt- und Straßenmusikern ausmacht. Die NZ schaute sich in der Altstadt um.“Das ist echt schön: Bei Regen bleibt man damit trocken und bei Hitze warm”,...

Festival-Splitter

Der Gewittersturm am Freitagabend vermasselte der amerikanischen Rockband “Calexico” den Auftritt auf dem Hauptmarkt. Aber man sollte die Macht der SMS-Kommunikation nicht unterschätzen: Als nach dem Abbruch der Show der Bandmanager der Amerikaner spontan beschloss, mit einem “Ersatz”-Konzert in der Kneipe wenigstens einen Teil der Fans zu beglücken, machte die Meldung – tipp, tipp, tipp...
Wiederbegegnung mit dem Rock-Poeten Klaus Lage

Wiederbegegnung mit dem Rock-Poeten Klau...

Der wild möblierte Hauptmarkt ist sicherlich der problematischste Spielort des Bardentreffens. Man braucht eben nicht nur ein Auffangbecken für die Besuchermassen, sondern auch Künstler die das nötige Format für so ein Riesenforum haben. Besonders am helllichten Nachmittag verpufft auf dem halbleeren Platz regelmäßig so mancher Auftritt.Kein Problem damit hatte Publikumsmagnet Klaus Lage bei seinem abendlichen...
Von der Drehleier zum Generator

Von der Drehleier zum Generator

Das Bardentreffen war auch dieses Jahr wieder ein Spaziergang durch die Geschichte der Straßenmusik. Von süßem Geflöte mit Synthesizerbegleitung bis zur mittelalterlichen Laute – es war ein breites Spektrum an Instrumenten zu sehen. Schon im ausgehenden Mittelalter hatten die Spielmannsinstrumente ausgeklügelte Mechanismen, wie das Beispiel der Drehleier zeigt: Die durch Tasten in der Tonhöhe veränderbaren...

Die Bilanz 2005 – Ein voller Erfol...

Am Anfang ging es stürmisch zu, am Ende herrschte wieder eitel Sonnenschein – der Wetterbericht klingt wie eine Bilanz der Festivalgeschichte mit ihren Höhen und Tiefen. Das 30. Bardentreffen war wieder ein voller Erfolg. Wundert sich darüber noch jemand?Es gibt jedenfalls immer noch nicht viele Events in Nürnberg, auf die man so uneingeschränkt stolz sein kann: Die Stadt verwandelt sich ein Sommerwochenende...
Trotz Unwetter riesiger Andrang

Trotz Unwetter riesiger Andrang

Das Wetter hat gewaltige Kapriolen geschlagen, doch der Anziehungskraft des Bardentreffens hat das höchstens vorübergehend Abbruch getan. Rund 200.000 Menschen statteten der 30. Auflage des Festivals einen Besuch ab. Sie erlebten Klaus Lage, Julie Delpy oder “Capercaillie” zum Abschluss auf dem Hauptmarkt – und natürlich die wahren Helden: die Musiker und Kleinkünstler auf den Straßen. Kein Bardentreffen...
200.000 beim 30. Bardentreffen

200.000 beim 30. Bardentreffen

Sie sind hitzeresistent, wasserfest und lassen sich die Stimmung nicht so schnell verhageln: Rund 200.000 Menschen haben das 30. Nürnberger Bardentreffen besucht, obwohl das Wetter gewaltige Kapriolen schlug und am Freitag sogar zum vorzeitigen Abbruch des Festivals führte. Am Samstag und Sonntag war die Barden-Welt wieder in Ordnung. Alle Bands konnten wie geplant auftreten. Zwar fehlt die Musik – aber in Wort...
Hervorragende Heimspieler

Hervorragende Heimspieler

Einige der mitreissendsten Konzerte am Bardentreffen-Wochenende waren auf der Bühne am Lorenzer Platz zu erleben. Die bestückt zu einem großen Teil schon zum zweiten Mal die rührige Nürnberger “Musikzentrale” – mit leckeren Bands aus der Region. Zum Beispiel “SuperSKAnk” aus Feucht, die am Freitag mit treibendem Ska-Punk, dreifachem Gebläse (”the famous Skanhorns!”) und...
Mit Fiedel, Dudelsack und Schottenrock

Mit Fiedel, Dudelsack und Schottenrock

Lässt man sich mit dem Menschenstrom vorbei an den exotischen Imbissbuden und obligatorischen Trommelgruppen auf die Insel Schütt treiben, schält sich aus dem dicken Geräuschebrei langsam ein Klang heraus, der entfernt an einen Mückenangriff denken lässt. Sobald die Bühne in Sicht ist, lüftet sich das Geheimnis: Dudelsäcke, Flöten und Fiedel! Der Samstag auf diesem Spielplatz gehört den Barden aus Nürnbergs...
“Jeder Mensch ist ein Ausländer”

“Jeder Mensch ist ein Ausländer&#...

Kein Durchkommen gab es am Samstagabend rund um die Katharinenruine: Alle wollten nach Sonnenuntergang die Sängerin und Schauspielerin Julie Delpy (bekannt u.a. aus dem Film “After Sunset”) sehen. Die Glücklichen, die einen Platz im überfüllten Innenraum ergattert hatten, konnten eine Überraschung erleben. Denn die sanfte Sängerin mit der Unschuldsmiene und der Mädchenstimme tritt im hautengen, schwarzen...
Country jenseits der Truckerszene

Country jenseits der Truckerszene

“Smokestack Lightnin' ist ein alter Song von Howlin' Wolfes Zeit in Chicago,” meint Frieder Graef, der Gitarrist der Band. “Damals rauchte es so stark aus den Schloten der Stahl- und Automobilindustrie, dass man an manchen Tagen am smogverhangenen Himmel ein besonderes Phänomen beobachten konnte: Das 'smokestack lightning'. Die Straßenbeleuchtung der Stadt spiegelte sich im Dunst...
Klangköche hinter den Kulissen

Klangköche hinter den Kulissen

"Was den Sound betrifft, ist das Bardentreffen immer wieder eine kleine Herausforderung für den Veranstaltungstechniker", meint Gerald Gross, der gerade mit seinem Kollegen Steff Frommknecht die Verkabelung zwischen Bühne und Mischpult auf der Insel Schütt überprüft. "Durch die vielen akustischen Instrumente, wie Akkordeon oder Harfe, die die Musiker hier mitbringen, wird der Bühnenaufbau schon...
Nur Omas feuchter Kuss ist schlimmer

Nur Omas feuchter Kuss ist schlimmer

NÜRNBERG – So kann's gehen. Da tingelt eine Band aus dem tiefsten Bayern zum 30. Bardentreffen nach Nürnberg, findet sich zum Soundcheck am Sebalder Platz ein und erzählt dort testhalber erst einmal “vom Ma'ley” (gemeint war freilich Reggae-Ikone Bob Marley) und seinem Einfluss auf die eigene Combo. Erst hernach erfahren die sechs Musiker von “Weißwurscht is”, dass Nürnbergs...
Barden und Publikum gingen baden

Barden und Publikum gingen baden

Früher Vogel fängt den Wurm: Wer von den Künstlern beim 30. Bardentreffen früh auf die Bühne musste, konnte über brüllend heiße Temperaturen klagen, die Bretter im Gegenzug aber zumindest trockenen Fußes wieder verlassen. Pünktlich um 21.30 Uhr öffnete der Himmel dann alle Schleusen und beendete abrupt das Treiben auf den sieben Bühnen in der Altstadt, wo wenig später Land unter herrschte.Wenige Stunden...