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Der Feitag – 2008 – Bildergalerie

Der Feitag – 2008 – Bilderga...

Um einen Eindruck vom Freitag Abend zu gewinnen, geniessen sie die folgenden 32 Fotos in unserer ersten Diashow. Music Maker Blues Foundation, Hafennacht eV, Bobo, Pat Silva, die Finnen “Alamaailman Vasarat”, “Mäkkeläs Trash Lounge Orkesteri” und Matthias Egersdörfer und Fast zu Fürth.
“Diva und Enfant Terrible”

“Diva und Enfant Terrible”

Ob der alte Ed Wheeler davon gehört hat, dass jemand, der seine Tochter sein könnte, seinen Blues-Klassiker "High Flying Bird" so überzeugend rüberbringt? Ihm würden die Ohren schlackern. Sandy Dillon heißt diese Frau, der ein Musikkritiker, in Anspielung auf ihre Enfant-Terrible-Allüren und ihre Reibeisenstimme schon mal den Stempel "Screaming Jay Hawkins' uneheliche Tochter" aufdrückte. Nun,...
Rock’n Roll aus dem Kühlregal

Rock’n Roll aus dem Kühlregal

Ähnlich der Forscher, die im Permafrost Spitzbergens eine Saatgut-Datenbank anlegten, um den Gefahren des Klimawandels für Mensch und Natur gewappnet zu sein, haben die Finnen ein paar Breitengrade weiter südlich den Rock'n Roll der Fünfziger Jahre eingefroren. In vereisten Flugzeughangars glimmen Röhrenverstärker, stapeln sich Kartons mit noch wirklich stilvoller Männerschuhmode und der Dieselpreis lässt...
Cowboys stehen auf guten Gummi

Cowboys stehen auf guten Gummi

Während die anderen Musiker von den Leningrad Cowboys hinter der Bühne noch eifrig am spachteln sind, ist der Teller von Sänger Sakke Järvenpää schon leer. Das ist die Chance! Wir schnappen ihn uns für ein paar spontane Fragen.NZ: Sagen Sie mal, haben Sie bei diesen Temperaturen eigentlich kein Problem, dass die Frisur hält?Sakke Järvenpää: Kein Problem. Wir könnten damit zum Mond fliegen oder durch die Hölle...
Nürnberg ließ aufhorchen

Nürnberg ließ aufhorchen

Mit dem Konzert der finnischen Kultkapelle Leningrad Cowboys auf dem zum Bersten gefüllten Nürnberger Hauptmarkt feierte das 33. Bardentreffen am Wochenende seinen umjubelten Höhepunkt. Mehr als 200 000 Menschen waren insgesamt bei Deutschlands größtem Weltmusikfestival unterwegs.60 Bands aus 20 Ländern spielten in den drei Tagen auf den sieben offiziellen Bühnen. Viele hundert Straßenmusikanten buhlten zudem...
Gedränge in  der Altstadt

Gedränge in der Altstadt

NÜRNBERG – So voll wie in diesem Jahr war das Bardentreffen noch nie. Eigentlich hätte man die Stadttore wegen Überfüllung der Altstadt schließen müssen. An ein Durchkommen war streckenweise nicht zu denken, Parkplätze waren Mangelware. Erstaunlicherweise blieben die Massen auch am Samstagabend, als der Hauptmarkt aus allen Nähten platzte, relativ gelassen. Allerdings ärgerten sich viele, weil sie keine...
Bardentreffen-Macher: “Wir haben Grenze erreicht”

Bardentreffen-Macher: “Wir haben G...

NÜRNBERG – Die Rechnung ist wieder aufgegangen. Vor allem Joan Armatrading und die Leningrad Cowboys zogen am Samstagabend Massen an wie noch nie. Wir sprachen mit Charly Fischer vom Kulturamt, der das Bardentreffen seit 19 Jahren organisiert, über die Grenzen der Erfolgsveranstaltung. Muss man sich Sorgen machen? Erstickt das Bardentreffen irgendwann am eigenen Erfolg? Fischer: Nein. Wir hatten im Prinzip...
Ein “gefühlter” Besucherrekord

Ein “gefühlter” Besucherrek...

Es war zumindest ein gefühlter Besucherrekord: So eng wie bei dem Konzert der Leningrad Cowboys ging es auf dem Hauptmarkt höchstens bei den Pokalfeierlichkeiten des 1.FC Nürnberg im letzten Jahr zu. "Auf jeden Fall mehr als 200000 Besucher", schätzt Charly Fischer, waren in diesem Jahr auf dem "Ob es ein Rekord war, weiß ich nicht. Irgendwie neigt man jedes Jahr dazu, zu denken, so voll war es noch...

Kommentar: Der Erfolg ist Fluch und Sege...

Erfolg hat seinen Preis – die Veranstalter des Nürnberger Bardentreffens können nach über drei Jahrzehnten davon ein Lied singen. Schon des Öfteren drohte das Festival am eigenen Erfolg zu ersticken, doch immer wieder hat es neue Dimensionen erreicht, ohne seinen Charakter zu verlieren.Im Hans-Sachs-Jahr 1976 begann die Erfolgsgeschichte als Liedermacher-Wettbewerb am Tiergärtnertorplatz. Schon bald musste...
Bardentreffen 2008: Die Altstadt als Sardinenbüchse

Bardentreffen 2008: Die Altstadt als Sar...

NÜRNBERG – Wochenende, Sonnenschein – und Menschenmassen, muss man im Fall des Bardentreffens seit vielen Jahren hinzufügen. Voll war es bei dem kostenlosen Freiluft-Musikmarathon schon immer, doch bei der 33. Auflage wurde die Nürnberger Altstadt am Samstagabend zur Sardinenbüchse. Dabei hatte die Veranstaltung wie immer äußerst entspannt begonnen. Ein Blick gen Himmel und zufrieden durfte man am Samstagmittag...
Ewig mahnt das Gewissen

Ewig mahnt das Gewissen

Seltsam eigentlich, dass das Duo "Zupfgeigenhansel", das ab 1974 die deutsche Folk- und Liedermacherszene ganz entscheidend geprägt hatte, nie beim Bardentreffen aufgetreten ist. Da mag es ein kleiner Trost für alle alten Fans gewesen sein, dass Thomas Friz und Erich Schmeckenbecher, die sich bereits 1986 getrennt haben, nun doch noch beim Nürnberger Freiluftspektakel zu hören waren, wenn auch jeder für...
Für Straßenmusiker ist Spaß wichtiger als Geld

Für Straßenmusiker ist Spaß wichtiger...

NÜRNBERG – Sie sind das Salz in der Suppe am langen Bardenwochenende: Die vielen Straßenmusiker abseits des offiziellen Festivalprogramms. Manchem Besucher, der es zur Stoßzeit nicht mehr vor eine der sieben Bühnen schafft, retten sie gar das Wochenende.Wie für viele fränkische Musiker, so ist das alljährliche Freiluft-Beisammensein auch für die Nürnberger Lokalmatadore "La Boum" ein fester Termin...

Festival-Splitter

"Des is' doch Kinderarbeit!" Bestimmt nicht der einzige Kommentar dieser Art, den sich die beiden ungefähr acht- bis zehnjährigen Buben einfangen, die an wechselnden Orten ihre durchaus beachtlichen Trommelkünste darbieten. Kann ihnen egal sein, sie hören es eh nicht. Ein etwa gleichaltriger Kollege macht zeitgleich mit seiner Djembe der Dudelsack-Truppe an der Spitalgasse mächtig Dampf – der...
Schräge Barden 2008: Vor der Säge sind alle Lieder gleich

Schräge Barden 2008: Vor der Säge sind...

NÜRNBERG – Poetischer Festivalauftakt in der Katharinenruine: "Für Dich sing´ ich mein schönstes Lied" schmachtet die Band "Uusikuu" und bettet dem fränkischen Publikum sogleich ihr Herz zu Füßen. Dass Tango seit den 20er Jahren ausgerechnet im Gefrierschrank Europas zur heimlichen Volksmusik avancierte, ist eine lustige Laune der Natur. Vielleicht liegt´s an der latenten Melancholie...

Kommentar: “Bardenmania”

Wenn man das Gedränge zwischen Albrecht-Dürer-Platz, Hauptmarkt und Katharinenruine am Samstagabend als Kriterium nimmt, dann war das Bardentreffen ein glänzender Erfolg. Dicht gedrängt und kaum Platz zum Atmen, standen Zehntausende. So ein großer Publikumsandrang ist selten in der Innenstadt. Das Wetter hat gepasst und mit den Leningrad Cowboys sowie der Biermösl Blosn haben zwei Zugpferde fast gleichzeitig gespielt....