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Heinz Rudolf Kunze & Verstärkung (D)


Beim Bardentreffen zu sehen und zu hören:
2011
1998

Heinz Rudolf Kunze im Jahr 2011

Bei seinem ersten Bardentreffen-Konzert 1981 war Heinz Rudolf Kunze ein noch unbeschriebenes Blatt. Der damals 25-jährige war nach seinem Lehramts-Studium erst wenige Monate zuvor ins Musikgeschäft eingestiegen. Ein Debüt-Album konnte er aber schon vorweisen. „Reine Nervensache“ steht am Anfang seiner nun 30-jährigen Musikerkarriere. Dieses Jubiläum feiert das Multitalent mit einer Tournee und dem Album „Die Gunst der Stunde“. Es ist allerdings mehr als die Gunst der Stunde, die seinen Erfolg begründet.

Heinz Rudolf Kunze ist ein scheinbar unerschöpflicher Quell an Kompositionen und Texten. Seit 1981 hat der Deutschrocker mindestens im Zweijahresrhythmus ein neues Album herausgebracht. Von Büchern, Gedichtbänden, Musik und Texten für Milva, Hermann van Veen oder Mario Adorf ganz zu schweigen. „Brille“, so sein Spitzname und ein Albumtitel von 1991, hat außerdem die deutschen Texte für die Musicals „Les Misérables“, „Miss Saigon“, „Joseph“ und „Rent“ geschrieben und zusammen mit Komponist Heiner Lürig selbst Shakespeare fürs Musical fit gemacht. Lohn all der Arbeit sind unter anderen Preisen drei Goldene Stimmgabeln und diverse Goldene Schallplatten. Eine davon gab’s für Kunzes wohl größten Hit „Dein ist mein ganzes Herz“ von 1985. In dem Jahr war er bereits zum dritten Mal beim Bardentreffen. Zu seinem nun fünften Auftritt bringt er Verstärkung mit: Lenard „Leo“ Schmidthals (Bass), Jörg Sander (Gitarre), Jens Carstens (Schlagzeug), Matthias Ulmer (Keyboard), Zoran Grujovski (Gitarre, Keyboard), erstklassige Musiker, die sonst für Lindenberg, Rosenstolz, Carpendale und Selig auf der Bühne stehen.

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4 Kommentare to “Heinz Rudolf Kunze & Verstärkung (D)”

  1. Berni sagt:

    Vorweg:
    Ich bin kein ausgesprochener HRK-Fan, aber verfolge seine Musik schon ein wenig.
    Das Konzert am Hauptmarkt war gut, handwerklich sehr gut und ein extra Kompliment geht an den Drummer.
    Leider mußte/durfte man 75min Leid, Tragödie und Weltschmerz “ertragen” um dann den Roch’n'Roller HRK mit Spaß und Freude genießen zu dürfen.
    Ich mag ja wirklich Balladen und habe auch nichts gegen ernsthafte Texte, aber ich empfand sowohl beim Publikum, als auch bei Band und HRK eine Erleichterung und Freude, als endlich “richtig in die Tasten gehaut” wurde und “losgerockt” werden durfte.
    Für mich beruht das bei Konzerten, egal ob kleine oder große Bühne, immer auf Gegenseitigkeit – mit der Freude auf der Bühne, kommt auch Freude beim Publikum auf.

    Nebenbei:
    Ich verstehe vollkommen, daß bei der Größenordnung Ess- und Trinkstände vorhanden sein müssen, aber zum Einen sind die Biertischhe in der Mitte des Hauptmarktes (von NGS) schon ein wenig zu viel des Guten und Platzverschwendung und zu Anderen sind bei einigen Buden die Beleuchtungen schon ein wenig sehr exzessiv (z.B. Asia Imbiss vor McDonalds)

  2. Bomblmoh sagt:

    Des einen Leid, der andern Freud :-)

    Wobei der Herr K. doch etwas weichgespült rüberkommt, noch mehr als er es schon immer war im Vergleich zu anderen seinerzeit.

  3. Takahe sagt:

    Wahrlich ich sage dir, du hast dich weit von dir entfernt. Was einst so beißend klang ist jetzt leider nur mehr Zahnersatz. Einem Bardentreffen, das sich so weit von den Barden und ihrer Kritik entfernt hat, den Steigbügel zur Pseudokunstszene zu halten … ist das jetzt die Behaglichkeit des Westens?
    Brille – wir vermissen dich. Ruhe in Frieden

    • Detibär sagt:

      Wahr und weise gesprochen. Rest in peace HRK, rest in peace Bardentreffen.

      Es sind nicht immer die Lauten stark…

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