
Die Familie Reyes aus der Camargue ist das, was man eine Musiker-Dynastie nennen kann. Mit jeder Generation bringt sie neue Könige der Zigeunermusik hervor. Jose Reyes machte zusammen mit Manitas de Plata die Musik weltweit populär, seine Söhne brachten sie mit den Gipsy Kings an die Spitze der Hitparaden und nun steht mit den Seven Kings die nächste Generation im Rampenlicht. Die Söhne der Gipsy Kings interpretieren die schönsten Songs ihrer Väter und schreiben mit neuen Stücken die Familiengeschichte fort.
Mit Pablo Reyes steht bei den Seven Kings auch das älteste Mitglied der Gipsy Kings auf der Bühne. Zusammen mit seinen Brüdern Nicolas, Canut, Patchaï und André sowie Schwager Chico Bouchikhi hat er Anfang der 1970er die Los Reyes gegründet, aus denen nach dem Zusammenschluss mit den Brüdern Baliardo die Gipsy Kings wurden. Aufmerksamkeit erregten die zuerst einmal beim Jet Set an der Côte d’Azur, wo sie etwa auf den Partys von Brigitte Bardot spielten. Ende der 1980ern eroberten die Könige dann das Volk – mit „Bamboleo“, „Volare“ und „Djobi, Djoba“. Wenn Pablo Reyes diese Hits nun mit den Seven Kings anstimmt, werden neben seiner auch die Gitarren und die großartigen Stimmen seiner Söhne Canut und José sowie die seines Neffen Titi zu hören sein. Begleitet werden die Reyes von Tänzer Kéko, den Gitarristen Yanito und Ramoutcho, Schlagzeuger José und Bassist Xavier Padilla, der von 2001 bis 2005 auch mit den Gipsy Kings spielte.