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„Mister Bardentreffen“ sagt ade

„Mister Bardentreffen“ sag­te musikalisch und gar nicht leise ade: Karl-Heinz „Charly“ Fischer, langjähri­ger künstlerischer Leiter, ver­abschiedete sich von dem Fes­tival, dessen Stil er rund drei Jahrzehnte entscheidend ge­prägt hatte, mit einem Kon­zert auf dem Sebalder Platz – und lud sich dazu die treuen Weggefährten eines langen Musikerlebens ein.

Polit-Barde Billy Bragg wetterte

„Polit-Barde“ ist ein sprö­des Wort, das heute mehr denn je an einen säuerlichen, ver­kniffenen Moralapostel den­ken lässt, der besserwisserisch all das predigt, was jeder weiß, aber keiner hören will. Billy Bragg ist all das eben nicht – und gerade deswegen der politische Sänger der Stun­de. Sein Auftritt am Sonntagabend auf dem Hauptmarkt hat dem diesjährigen Motto des Bardentreffens „Krieg und Frieden“...

In einem Meer aus Klang und Rhythmen

Das Unwetter hatte sich am Samstagnachmittag mit dunklen Wolken angekündigt – und dann doch die meisten kalt erwischt. Der Stimmung beim Bardentreffen konnten die Schauer aber nichts anhaben, zumal es am Sonntag trocken blieb. Für den Leiter des Festivals, Charly Fischer, heißt es nun, Abschied zu nehmen.

Netter Nachwuchs

Muss man sich Sorgen machen um die junge Songschreiber-Generation? Nein, ganz und gar nicht. Nimmt man die Musik als Spiegel gesellschaftlicher Verhältnisse, dann gewinnt man am Samstag am Lorenzer Platz, wo die Nürnberger Musikzentrale wie üblich ihre Bühne für regionale Künstler und Bands

Blues-Nomaden und bunte Vögelchen

Mit drei Gruppen war Afrika beim Bardentreffen am aktuellen Schwerpunkt „Krieg und Frieden“ beteiligt. Es zeigte sich aber auch sonst qualitativ überragend – und dazu noch rundum unterhaltsam…

Der Balkan beginnt in Wien

Die israelisch-jemenitische Sängerin Noa rief in ihrem Konzert nach „Shalom“. Bei der Hudaki Village Band aus dem Kriegsland Ukraine steckte die Botschaft ganz in der Musik . . . Denn welche Musik steht besser für das friedliche Miteinander – nicht nur der Völker, sondern auch der Geschlechter

Leicht friedensbewegt

Ja, es muss auch übers Wetter geredet werden. Das brachte dieses allseits geliebte Festival am späten Samstagnachmittag leider für fast zwei Stunden zum Erliegen. So lange dauerte es, bis das schwere Gewitter ganz endete, alle Kabel trockneten und die Straßenmusiker wieder aus ihren Ritzen krochen.

Manche spüren Bombenstimmung

Au Backe, „Krieg und Frieden“ als Thema für deutsche Bands beim Bardentreffen: Hoffnungsloser Fall? Eindrücke von drei Bühnen bei Jan Degenhardt, Ernst Schultz und Barbara Thalheim. – Betroffenheitslyrik ist ein böses Wort. Ungefähr so wie Heulsusenmusik oder Gutmenschentum. Aber lieber ein besserer Mensch als ein schlechterer (was auch immer das sein mag).

Ich bin eine Außenseiterin in meinem Land

Die Sängerin und Friedensaktivistin Achinoam Nini, international bekannt unter ihrem Künstlernamen Noa, ist derzeit die erfolgreichste Popkünstlerin Israels. Noa wurde 1969 in Tel Aviv geboren und wuchs in New York auf. Sie arbeitete mit vielen bekannten Kollegen wie Sting, Carlos Santana

Der Dirigent der Barden geht

Mister Bardentreffen bereitet sein Abschiedsfestival vor: Karl-Heinz „Charly“ Fischer, der langjährige Organisator von Nürnbergs beliebtestem Musikspektakel, geht in den Ruhestand. Seine Bilanz: „Es ist der schönste Arbeitsplatz der Welt“. Als Nürnberg sein Bardentreffen erfand, war er dabei: als Zuschauer. 1976 war das, rund um den Tiergärtnertorplatz. Karl-Heinz Fischer war 21 und hatte, er macht eine...

Ich bin in einer Geisterstadt aufgewachsen

Yasmine Hamdan wurde 1976 in Beirut geboren und erlebte eine Kindheit auf der Flucht. Die ersten 15 Lebensjahre verbrachte sie in Kuwait, Abu Dhabi und Griechenland, bevor sie in den Libanon zurückkehrte. Hamdan macht Popmusik, verknüpft sanfte Akustik mit sparsamer Elektronik, setzt auf Emotionen – und singt komplett auf Arabisch. Am Sonntag, 3. August 2014, 19.15 Uhr, tritt sie beim Bardentreffen auf der Insel...

Volksmusik, aber anders

Sie sind frech, aber sie frotzeln nicht, sie sind kritisch, aber vor allem gegenüber sich selbst: Kofelgschroa aus Oberammergau lassen sich in keine Schublade stecken. Wie gut das ist, zeigt der tolle Dokumentarfilm „Kofelgschroa — frei.sein.wollen“, der in der Woche nach ihrem Auftritt beim Bardentreffen, also am 07.08.2014 in die Kinos kommt.

Botschafter der Versöhnung

„Keep on singing“ lautet das schöne, schlichte Motto der Sands Family. Die Geschwister aus Nordirland haben in Deutschland eine große Fan-Gemeinde. „Immer weitersingen“ — das unterschreibt natürlich auch Band-Mitglied Ben Sands, für den Musik ganz klar eine heilende Wirkung hat . . .

Krieg und Frieden – von Andreas Radlmaie...

Wie der Zufall so spielt: Es war ein ukrainisches Volkslied, das Pete Seeger – die im Januar 2014 verstorbene US-Ikone des Folk-Protestes – nachhaltig inspirierte. Zu einem Lied, das zu einer globalen Friedenshymne einer aus der Schockstarre des Zweiten Weltkriegs erwachenden Welt werden sollte und aktuell auch auf einen undurchschaubaren blutigen Konflikt vor Europas Haustür verweist. Der Titel dieser melancholisch...

Billy Bragg: Popstar und erwachsen? Schon ...

Der britische Rocksänger Billy Bragg wird beim Bardentreffen 2014 am Sonntagabend um 20:30 Uhr am Hauptmarkt auftreten. Die NZ sprach vorab mit dem auch politisch aktiven Liedermacher, der neben originellen Arbeiter- und Liebesliedern auch zwei Alben mit Songs aus dem Nachlass des Folk-Pioniers Woody Guthrie aufgenommen hat.